Polynesien

Französisch-Polynesien – Tahiti

Kaum eine Vorstellung ist schöner, als während des Urlaubs zu verreisen und sich dabei eine Zeitlang auf einer wunderbaren exotischen Insel zu erholen. Und zum Glück gibt es weltweit unzählige Inseln, auf denen nahezu ideale Bedingungen herrschen, um dort seine wohlverdiente Auszeit völlig unbeschwert genießen zu können. Einige der begehrtesten Reiseziele befinden sich beispielsweise in dem etwa 50 Millionen Quadratkilometer großen Gebiet der polynesischen Inselregion im Pazifik – fernab jeder übrigen Zivilisation. Es liegt zwischen dem australischen Kontinent und Südamerika und das Zentrum ist ungefähr 5.000 Kilometer von Australien und mehr als 6.000 Kilometer von der Westküste Südamerikas entfernt. Insgesamt gibt es dort Zehntausende einzelne Inseln, die sich auf einer weitläufigen Dreiecksformation verteilen. Ihr nördliches Ende liegt bei Hawaii, das westliche bei Neuseeland und das östliche bei den Osterinseln. Und die meisten der Inseln sind jeweils Tausende von Kilometern voneinander entfernt.

Ein Teil des polynesischen Überseegebietes nennt sich Französisch-Polynesien. Es umfasst 134 Atolle und Inseln, die sich auf fünf Archipele verteilen, und beherbergt knapp 283.000 Einwohner. Die Hauptregionen sind die Gesellschaftsinseln, die Marquesainseln, die Australinseln, die Gambierinslen und das Tuamotu-Archipel. Die Inseln wurden vermutlich erstmalig durch wagemutige austronesische Seefahrer entdeckt und besiedelt, bevor sie von europäischen Entdeckern Mitte des 16. Jahrhunderts aufgesucht wurden.

Seit 1880 gehört die zentrale Region offiziell zu Frankreich. Die urtümliche kulturelle Prägung stammt von den Nachfahren der ersten Siedler Polynesiens, die ihre Traditionen und Gebräuche noch immer von Generation zu Generation weitervererben. Die bekanntesten und gleichzeitig meistbesiedelten Insel ist Tahiti. Dort leben fast 70 Prozent der Bewohner Französisch-Polynesiens. In der Hauptstadt Papeete sind es etwa 27.000 und in Punaauia mehr als 28.000 (2017). Die Amtssprachen sind Französisch und Tahitianisch. Tahiti erstreckt sich auf 1.042 Quadratkilometern und kann mit einem Auto in unter zwei Stunden komplett umrundet werden.

Tahiti besteht aus Tahiti Nui und Iti – einem größeren runden und einem südöstlich gelegenen kleineren Gebiet, das sich wie eine Halbinsel anschließt. Auf Tahiti ist viel von der ursprünglichen landschaftlichen Natürlichkeit erhalten geblieben. Das Klischee einer tropischen Trauminsel wird zu hundert Prozent erfüllt – türkisblaue Lagunen sowie tropische Gärten, soweit das Auge reicht. Es gibt endlos lange weiße, aber auch schwarze Sandstrände, die mit Palmen gesäumt sind, und eine atemberaubend vielfältige Flora und Fauna. Zudem findet man Vulkane und Wasserfälle. Die markanten, riesigen und schroffen Hügelformationen erstrecken sich über ganz Haiti. Sie sind ebenso charakteristisch für Tahiti wie die unzähligen Luxusherbergen mit ihren von Palmenblättern bedeckten Dächern, die in Strandnähe über dem Wasser errichtet wurden.

Tahiti ist wie für entspannte Sommer- und Strandurlaube gemacht. Sonnenhungrige und Romantiker kommen ebenso auf ihre Kosten wie die Naturliebhaber und Abenteurer. Man findet zahllose Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und dabei die Strandidylle genießen zu können. Zudem sind sämtliche Wassersport-Angebote vertreten von Surfen, Wasserski, Wakeboarding, Kajakfahren bis hin zum Stand-up-Paddling. Darüber hinaus eignet sich Tahiti auch herrlich für Wanderungen und Inselerkundungen. Weitere beliebte Freizeitaktivitäten sind Schnorcheln oder Tauchen sowie Delfin- und Walbeobachtungen.

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